Mit wenigen Grundzutaten, einem Blick in den Vorrat und Gerichten, die sich anpassen lassen, planen Sie einfacher. So kaufen Sie gezielter ein, ohne täglich Preise zu vergleichen oder lange in der Küche zu stehen.
Kartoffeln, Nudeln und Reis bilden zusammen mit Gemüse, Eiern und Hülsenfrüchten eine gute Basis. Welche Gerichte Sie kochen, hängt davon ab, was im Vorrat liegt, welches Gemüse gerade Saison hat und wie viel Zeit Sie haben.
Günstige Mahlzeiten für die Woche planen
Prüfen Sie vor dem Einkauf Kühlschrank, Tiefkühlfach und Vorratsschrank. Legen Sie dann zwei oder drei Gerichte fest und lassen Sie ein oder zwei Tage für Reste oder eine schnelle Mahlzeit offen. So bleibt der Plan flexibel, und Sie müssen nicht für jeden Tag ein eigenes Rezept einkaufen.
Berücksichtigen Sie auch Ihre Termine: Für einen stressigen Abend eignen sich vorgekochte Kartoffeln, eine Dose Bohnen oder eine Suppe aus dem Tiefkühlfach. Empfindliche Zutaten wie Salat planen Sie eher für den Wochenanfang ein. Möhren, Kohl oder Sellerie halten sich im Kühlschrank länger und passen auch später noch in Suppen und Pfannengerichte.
Günstige Rezepte mit Grundzutaten
Die folgenden Gerichte lassen sich an vorhandene Mengen und Gemüsesorten anpassen. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Kräutern oder Gewürzen, die Sie bereits zu Hause haben.
Kartoffel-Gemüse-Suppe
Schneiden Sie Kartoffeln und vorhandenes Gemüse, zum Beispiel Möhren, Sellerie oder Lauch, in Stücke. Kochen Sie alles in Wasser oder Brühe weich. Pürieren Sie die Suppe nach Geschmack oder lassen Sie sie stückig. Ein Klecks Joghurt oder Quark passt dazu, falls Sie davon noch etwas im Kühlschrank haben.
Linsen- oder Bohneneintopf
Garen Sie Linsen nach Packungsangabe mit Zwiebel und gewürfeltem Gemüse in Wasser oder Brühe. Für eine sättigendere Mahlzeit geben Sie Kartoffeln dazu. Gegarte Bohnen aus der Dose sind eine schnelle Alternative: Abgießen, abspülen und kurz im Eintopf erwärmen. Tomaten aus der Dose, Paprikapulver oder Kräuter geben dem Eintopf einen anderen Geschmack.
Nudelpfanne mit Gemüse
Braten Sie Zwiebel und Gemüse in etwas Öl an. Gegarte Nudeln vom Vortag kommen dazu und werden in der Pfanne erhitzt. Rühren Sie ein Ei unter und erhitzen Sie alles, bis das Ei fest ist; etwas Käse eignet sich ebenfalls als Ergänzung. Für die Würzung reichen oft Pfeffer und Kräuter. So wird aus einer kleinen Menge übrig gebliebener Nudeln eine eigene Mahlzeit.
Kartoffel-Gemüse-Auflauf
Schneiden Sie gekochte Kartoffeln und gegartes oder rohes Gemüse in Stücke und geben Sie alles in eine Auflaufform. Verquirlen Sie Eier mit etwas Milch oder Joghurt, würzen Sie die Mischung und gießen Sie sie darüber. Backen Sie den Auflauf, bis die Eier fest sind. Die Zutaten richten sich danach, was weg muss; Käse ist eine mögliche Ergänzung, aber nicht nötig.
Reste für weitere Mahlzeiten nutzen
Kochen Sie eine Zutat bewusst für zwei verschiedene Mahlzeiten. Gekochte Kartoffeln passen am nächsten Tag in eine Pfanne oder einen Salat. Übrige Nudeln lassen sich in einer Suppe oder einem Auflauf weiterverwenden. Sie eignen sich auch für eine Frittata, ein italienisches Omelett. Gegarte Kichererbsen passen in eine Bowl, also eine Schüssel mit Gemüse und weiteren Zutaten, oder lassen sich zu einem Aufstrich verarbeiten.
Auch kleinere Reste haben noch eine Aufgabe: Quark oder Joghurt wird mit Kräutern und Gewürzen zum Dip. Gegarte Rote Bete passt in Salat oder Suppe, Sellerie in Eintopf und Pfanne. Wenn Sie schon beim Kochen überlegen, wie Sie eine Zutat am nächsten Tag verwenden, bleibt weniger übrig und landet nicht ungeplant im Kühlschrank.
Kaufen Sie passend zum Verbrauch
Schreiben Sie auf, welche Zutaten und Mengen für die geplanten Gerichte fehlen. Vergleichen Sie im Laden den Grundpreis, also den Preis pro Kilogramm oder Liter. Eine größere Packung ist nur dann günstiger, wenn Sie den Inhalt auch verbrauchen können. Das gilt ebenso für Angebote und reduzierte Ware: Prüfen Sie, ob sie in Ihren Plan passt und ob ein anderes Produkt beim Grundpreis günstiger ist.
Saisonales Gemüse und günstigere Eigenmarken sind gute Optionen, aber kein automatischer Bestpreis. Kaufen Sie frische Lebensmittel in einer Menge, die zu Ihrem Haushalt und Ihrem Lagerplatz passt. Trockene Hülsenfrüchte, Reis und Nudeln eignen sich für den Vorrat; Konserven sind praktisch, wenn es schnell gehen soll. Ein großer Einkauf für die Woche hilft bei der Planung, während empfindliche Lebensmittel besser nach Bedarf gekauft werden.
Bewahren Sie Reste sicher auf
Decken Sie gekochte Speisen ab oder füllen Sie sie in geschlossene Behälter und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Nehmen Sie gekühlte Lebensmittel nach dem Einkauf zügig mit nach Hause. Wenn Sie Reste einfrieren, beschriften Sie die Behälter, damit Sie den Überblick behalten.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verbrauchsdatum. Verschlossene Lebensmittel sind bei richtiger Lagerung nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums häufig noch genießbar. Bei leicht verderblichen Lebensmitteln mit dem Hinweis „zu verbrauchen bis“ gilt: Nach diesem Datum sollten sie nicht mehr gegessen werden.