Mit festen Gewohnheiten geben Sie im Alltag weniger aus und verbrauchen weniger: Prüfen Sie vor dem Einkauf Ihre Vorräte, vergleichen Sie Preise pro Kilo oder Liter und nutzen Sie Haushaltsgeräte sparsam. Wie viel Sie sparen, hängt von Ihren bisherigen Gewohnheiten, Ihrer Ausstattung und den Preisen ab.

1. Vorräte prüfen und planen

Sehen Sie vor dem Einkauf in Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank. Planen Sie Mahlzeiten mit Lebensmitteln, die bald aufgebraucht werden müssen, und schreiben Sie nur auf, was noch fehlt. So vermeiden Sie Doppelkäufe und können spontane Einkäufe reduzieren.

2. Lebensmittelpreise pro Kilo vergleichen

Vergleichen Sie bei verpackten Lebensmitteln den Preis pro Kilo oder Liter, denn eine große Packung ist nicht automatisch günstiger, wenn ein Teil davon verdirbt. Eigenmarken und Produkte kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind häufig preiswerter. Kaufen Sie solche Lebensmittel nur, wenn sie zu Ihren geplanten Mahlzeiten passen und Sie sie rechtzeitig verbrauchen.

3. Saisonales Obst und Gemüse wählen

Ein Saisonkalender hilft dabei, Obst und Gemüse auszuwählen, das gerade geerntet wird. Bei regionalen Produkten lohnt sich ein genauer Blick auf die Herkunft und Anbauweise: „Regional“ ist nicht einheitlich festgelegt, und Lagerung sowie beheizte Gewächshäuser beeinflussen die Umweltbilanz. Kaufen Sie deshalb nach Saison und konkreter Herkunft. Das Etikett allein reicht als Orientierung nicht aus.

4. Einkaufstaschen und Mehrweg nutzen

Legen Sie eine Einkaufstasche und wiederverwendbare Beutel an einen Ort, an dem Sie sie vor dem Einkauf sehen. So müssen Sie seltener Einwegtüten kaufen. Eine Mehrwegflasche oder eigene Trinkflasche verringert ebenfalls den Verpackungsbedarf. Leitungswasser ist eine preiswerte Alternative zu Flaschenwasser, wenn Sie es trinken möchten. Mehrweg lohnt sich besonders, wenn Sie Behälter tatsächlich oft wiederverwenden und zurückgeben.

5. Wasch- und Spülmaschine füllen

Starten Sie Waschmaschine und Geschirrspüler möglichst nur mit voller Ladung. Für normal verschmutzte Wäsche reichen häufig niedrigere Temperaturen; beachten Sie dabei Pflegeetiketten und Herstellerhinweise. Lassen Sie unnötige Vorwäsche weg und trocknen Sie Wäsche auf der Leine, wenn es passt. Beim Geschirrspüler spart das Eco-Programm Energie, auch wenn der Spülgang länger dauert.

6. Warmwasser sparen

Kürzeres Duschen und ein Sparduschkopf senken den Warmwasserverbrauch und damit auch die Energie, die Sie zum Erhitzen des Wassers benötigen. Reparieren Sie außerdem tropfende Wasserhähne: Als Richtwert nennt die Verbraucherzentrale bei einem tropfenden Hahn rund zehn Liter Wasserverlust pro Tag. Der tatsächliche Verlust hängt davon ab, wie stark er tropft.

7. Reparieren oder gebraucht kaufen

Prüfen Sie vor einem Neukauf, ob Sie den Gegenstand reparieren, gebraucht kaufen oder ausleihen können. Wenn Sie Geräte oder Werkzeuge selten brauchen, können Sie sie ausleihen. Bei einem defekten Elektrogerät vergleichen Sie den Kostenvoranschlag mit dem Preis und dem Zustand eines Ersatzgeräts. Ein Repair-Café kann bei der Fehlersuche helfen.