Der Wassertank ist der am häufigsten befüllte und am seltensten gereinigte Teil einer Kaffeemaschine. Leitungswasser hinterlässt Kalk, und warme, feuchte Stellen lassen schnell einen schlüpfrigen Belag aus Bakterien und Algen entstehen. Schmeckt der Kaffee muffig oder ist an den Tankwänden ein rutschiger Film sichtbar, ist dieser Belag die Ursache.

Die Reinigung dauert nur wenige Minuten: Tank herausnehmen, mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen, trocknen lassen und täglich mit frischem Wasser füllen.

Grundreinigung mit warmem Wasser und Spülmittel

Nehmen Sie den Tank aus der Maschine und schütten Sie das Restwasser aus. Reinigen Sie den Tank mit warmem Wasser und ein paar Tropfen mildem Handspülmittel. Ein weicher Schwamm oder eine Flaschenbürste entfernt Beläge auch in den Ecken, an denen der Tank in die Maschine führt und die Feuchtigkeit schlecht abzieht.

Spülen Sie den Tank nach dem Waschen gründlich ab. Spülmittelreste verändern den Geschmack des Kaffees deutlich und können in der Maschine schäumen. Spülen Sie so lange, bis sich keine Seifenblasen mehr am Tankrand halten.

Die meisten Wasserbehälter bestehen aus Kunststoff und haben Dichtungen aus Silikon oder Gummi. Normales Spülmittel schadet diesen Materialien nicht. Aggressive Scheuermittel, Stahlwolle und harte Schwämme zerkratzen die Oberfläche und zerstören die Schutzschicht. In den feinen Kratzern setzen sich Schmutz und Bakterien fest, die sich allein mit Abspülen nicht mehr entfernen lassen.

Kalkablagerungen mit Säure lösen

Weiße Kalkablagerungen entstehen, wenn das Leitungswasser hart ist und der Tank oft nicht vollständig austrocknet. Kalk löst sich mit einer Säure, etwa mit Zitronensäure oder Essig. Füllen Sie den Tank dafür mit einer Lösung aus Wasser und der Säure und lassen Sie ihn ein bis zwei Stunden stehen. Die passende Konzentration steht auf der Verpackung oder in der Anleitung. Zitronensäure gibt es häufig als Pulver, andere nutzen Essig im Espressomaschinen-Alltag.

Lassen Sie nach dem Einlegen keine Säurelösung im Tank. An Dichtungen und Ventilen setzen sich Reste fest. Spülen Sie den Behälter deshalb gründlich unter fließendem Wasser ab und wischen Sie Dichtungen und Ventile mit einem weichen Tuch trocken.

Bei dicken Kalkablagerungen wiederholen Sie den Vorgang. Stellen Sie den Tank nicht in die Sonne oder auf die Heizung: Hitze verformt den Kunststoff. Entfernen Sie Kalkreste nur durch Abwischen.

Nach der Reinigung gründlich trocknen lassen

Ein trockener Tank ist der zuverlässigste Schutz gegen Bakterien. Ist der Tank nicht ganz trocken, bildet sich am selben Tag ein neuer Belag. Nach der Reinigung schütteln Sie das Wasser aus dem Tank, stellen ihn mit offenem Deckel an einen offenen Ort, zum Beispiel mit der Öffnung nach unten auf ein Abtropfgitter. Ein sauberes Geschirrtuch unter dem Tank reicht. Wenn keine Feuchtigkeit mehr zu sehen ist, lassen Sie den Tank noch eine Stunde trocknen, bevor Sie ihn in die Maschine setzen.

In Rillen und an Dichtungen entfernen Sie die Restfeuchte mit einem kleinen Baumwolltuch oder einem Tuch, das Sie um einen Holzstab wickeln. Benutzen Sie zum Trocknen keinen Föhn und keinen Backofen: Die Hitze verformt die Kunststoffteile.

Geben Sie den Tank nicht in die Spülmaschine. Viele Hersteller raten davon ab, weil der Tank Kunststoffteile enthält, die die Hitze nicht aushalten. Wenn er spülmaschinenfest ist, steht das am Deckel oder in der Anleitung. Im Zweifel waschen Sie ihn von Hand.

Täglich frisches Wasser einfüllen

Routine ist der beste Schutz. „hab of a cup jersey“ meint: Wer nur aus der Flasche nachfüllt, lässt den alten Rest am Tankboden stehen, und dort bildet sich mit der Zeit ein Belag. Füllen Sie nur frisches Wasser vom aktuellen Tag ein. Schütten Sie abends das Wasser aus dem Tank, damit der Tank leer wird und der Rest nicht über Nacht im Wasser steht. Sonst bekommt das Wasser am nächsten Tag einen schlechten Geschmack.

Wenn die Maschine einige Tage nicht benutzt wird, zum Beispiel im Urlaub, muss der Tank leer und trocken sein. Setzen Sie den getrockneten Tank vor der ersten Nutzung wieder ein und lassen Sie einmal Wasser durch die Leitungen laufen. So bleibt die Maschine sauber.

Filterpatronen haben ihren eigenen Wechselrhythmus. Wenn ein Filter eingesetzt ist, reicht Reinigen nicht: Die Patrone muss nach Herstellerangaben ausgetauscht werden, damit sie nicht selbst zur Schmutzquelle wird.