Bei jedem Gebrauch sammeln sich Krümel, Fett und verbrannte Rückstände zwischen den Heizstäben. Diese Reste werden beim nächsten Toasten erneut erhitzt. Dabei können sich alte Krümel entzünden. Wer den Toaster täglich nutzt, sollte ihn deshalb regelmäßig reinigen.

Für die gründliche Reinigung müssen Sie den Toaster nicht auseinanderbauen. Mit wenigen Handgriffen und haushaltsüblichen Mitteln entfernen Sie die Krümel aus dem Inneren und halten den Toaster sauber.

Wann der Toaster gereinigt werden muss

Drei Anzeichen zeigen, dass der Toaster gereinigt werden muss. Wenn die Oberfläche klebrig wird, liegt das meist an Fett, das beim Toasten von Brötchen oder süßen Backwaren austritt und sich an den Wänden absetzt. Wenn beim Toasten ein verbrannter Geruch entsteht, sind vermutlich alte Krümel an den Heizdrähten verkohlt. Wenn der Toaster beim Anheben klappert, haben sich größere Brotstücke im Inneren gelöst und liegen lose zwischen den Heizstäben.

Die Anzeichen treten nicht alle gleichzeitig auf. Ein Brandgeruch kann schon nach wenigen Tagen auftreten. Das Klappern wird erst nach Wochen hörbar. Je früher Sie reagieren, desto einfacher ist die Reinigung.

Einmal pro Woche ausklopfen

Bei täglicher Nutzung reicht es, den Toaster einmal pro Woche umzudrehen und auszuklopfen. So gehen Sie vor:

  1. Ziehen Sie den Netzstecker und lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen.
  2. Nehmen Sie die Krümelschublade heraus, falls Ihr Modell eine hat, und leeren Sie sie über dem Mülleimer aus.
  3. Halten Sie den Toaster über den Mülleimer oder eine Zeitung. Drehen Sie ihn vorsichtig um und schütteln Sie ihn einige Male kräftig.
  4. Klopfen Sie mit der flachen Hand leicht gegen die Unterseite und die Seiten, damit sich auch festsitzende Krümel lösen.

Diese Methode entfernt die meisten losen Krümel. Rückstände, die an den Heizstäben festgebrannt sind, erreicht sie nicht. Dafür ist die monatliche Grundreinigung nötig.

Einmal pro Monat das Innere reinigen

Einmal im Monat sollten Sie den Toaster gründlicher reinigen, um Fett und angebrannte Rückstände zu entfernen. Auch bei dieser Reinigung bleibt der Toaster zusammengebaut. Die Heizstäbe sind empfindlich. Arbeiten Sie deshalb am besten mit weichen Hilfsmitteln.

Ziehen Sie zuerst den Netzstecker und warten Sie, bis der Toaster vollständig abgekühlt ist. Entfernen Sie dann die Krümelschublade und klopfen Sie das Gerät wie bei der wöchentlichen Reinigung aus. Für die Innenreinigung nehmen Sie eine weiche Bürste mit langen Borsten, zum Beispiel eine Flaschenbürste oder eine weiche Zahnbürste. Führen Sie die Bürste vorsichtig zwischen die Heizstäbe und lösen Sie damit anhaftende Krümel und Fettreste. Arbeiten Sie von oben nach unten, damit die gelösten Partikel nach unten fallen.

Für hartnäckige Fettflecken an den Innenwänden verwenden Sie ein feuchtes Mikrofasertuch. Wringen Sie es gut aus, damit kein Wasser in das Gerät tropft. Wischen Sie die Wände und den Boden des Innenraums ab. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit den Heizstäben, solange sie noch feucht sind. Lassen Sie den Toaster danach vollständig trocknen, bevor Sie ihn wieder anschließen.

Gegen fettige Rückstände hilft ein Hausmittel aus Zitrone und Salz. Reiben Sie die Innenseiten vorsichtig mit einer halben Zitrone ab, die Sie in Salz getaucht haben. Das Salz wirkt als mildes Scheuermittel, die Zitronensäure löst Fett. Wischen Sie danach mit einem feuchten Tuch nach und trocknen Sie alles sorgfältig. Dieses Mittel eignet sich für die Innenwände, nicht für die Heizstäbe selbst.

Reinigungsfehler vermeiden

Ein Toaster ist ein Elektrogerät mit Teilen, die unter Strom stehen. Tauchen Sie ihn niemals in Wasser und halten Sie ihn nicht unter fließendes Wasser. Bearbeiten Sie die Heizstäbe nicht mit Metallgegenständen. Metallgegenstände können die empfindliche Oberfläche beschädigen und die Funktion beeinträchtigen. Verwenden Sie keine scharfen Reinigungsmittel oder Scheuerschwämme. Sie hinterlassen Kratzer und Rückstände im Gerät.

Wenn Ihr Toaster eine Krümelschublade hat, reinigen Sie diese regelmäßig mit warmem Wasser und Spülmittel. Die Schublade ist meist spülmaschinenfest. Prüfen Sie aber die Angaben des Herstellers. Bei Modellen ohne Schublade sammeln sich die Krümel am Boden des Geräts. Sie erreichen sie nur durch Ausklopfen und vorsichtiges Bürsten.