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Saugschlauch auf Verstopfung prüfen

Der Saugschlauch verstopft am schnellsten. Er ist der längste und engste Teil des Luftwegs. Haare, Fusseln, Tierhaare und kleine Gegenstände bleiben an der Innenwand hängen und verdichten sich zu einem Pfropfen. Lösen Sie den Schlauch vom Gehäuse und vom Saugrohr, halten Sie ihn gegen das Licht und schauen Sie hindurch. Ein lockerer Pfropfen fällt beim Schütteln oft von selbst heraus. Sitzt er fest, schieben Sie einen langen, stumpfen Gegenstand wie einen Besenstiel vorsichtig von beiden Seiten durch. Prüfen Sie auch das Saugrohr und die Öffnung der Bodendüse. Dort bleiben Papierschnipsel und Haarknäuel gern hängen, ohne dass der ganze Schlauch gefüllt ist.

Filter reinigen oder wechseln

Wenn der Filter zugesetzt ist, saugt der Staubsauger schwächer. Das ist einer der häufigsten Gründe. Der Filter sitzt zwischen Staubbehälter und Motor und hält feinen Staub vom Motor fern. Je dichter er sich setzt, desto schwächer wird der Luftstrom an der Düse.

Wie Sie den Filter behandeln, hängt vom Gerät ab. Bei beutellosen Staubsaugern ist der Filter oft waschbar. Spülen Sie ihn unter lauwarmem Wasser aus und lassen Sie ihn vollständig trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen. Ein feuchter Filter verklebt, zieht schnell neuen Staub an und verstopft dann erneut. Bei Geräten mit Beutel sitzt hinter dem Beutel zusätzlich ein Motorschutzfilter. Er ist meistens nicht waschbar und muss von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Welche Filter Ihr Gerät hat und ob Sie sie reinigen oder tauschen müssen, steht in der Bedienungsanleitung. Manche Geräte haben mehrere Filter, etwa einen Abluftfilter, der ebenfalls regelmäßig gereinigt oder ersetzt wird.

Bürstenwalze von Haaren befreien

Bei Staubsaugern mit motorisierter Bodendüse löst eine Bürstenwalze den Schmutz aus dem Teppich. Haare und Fäden wickeln sich mit der Zeit um die Walze und bremsen sie aus. Die Bürste dreht sich dann langsamer oder bleibt ganz stehen, und der Staub bleibt im Teppich, obwohl der Motor noch volle Leistung hat.

Drehen Sie das Gerät um und schauen Sie auf die Unterseite der Bodendüse. Bei vielen Modellen lässt sich die Walze mit einem Klick an der Seitenabdeckung oder einer Schraube herausnehmen. Schneiden Sie die aufgewickelten Haare mit einer Schere oder einem Nahttrenner auf und ziehen Sie die Strähnen ab. Reinigen Sie dabei auch die Lager an den Walzenenden. Falls Ihr Gerät keine motorisierte Bürste hat, überspringen Sie diesen Punkt: Bei solchen Modellen übernimmt die Saugluft die Reinigung allein.

Staubbehälter und Beutel leeren

Ein voller Staubbehälter oder ein voller Beutel verengt den Luftweg. Oft passiert das, bevor eine Anzeige oder Kontrollleuchte das Signal gibt. Leeren Sie den Behälter eines beutellosen Geräts, bevor er ganz gefüllt ist. Zusätzlich setzen sich die Siebe im Behälter mit feinem Staub zu. Klopfen Sie sie aus oder spülen Sie sie, wenn die Bedienungsanleitung das erlaubt. Bei Beutelgeräten wechseln Sie den Beutel, bevor er randvoll ist. Ein überfüllter Beutel reißt leichter, und der Staub landet dann im Filter und im Motorschutzfilter, wo er die Saugkraft erneut schwächt.

Dichtungen auf Beschädigung kontrollieren

Eine undichte Stelle lässt den Unterdruck nicht an der Düse ankommen, weil das Gerät an der Leckstelle Luft zieht. Prüfen Sie zuerst bei ausgeschaltetem Gerät die Gummi- und Filzdichtungen an der Bodendüse, am Schlauchanschluss, am Behälterdeckel und am Filterfach. Sie nutzen sich mit der Zeit ab oder reißen ein, besonders an der Düsenunterseite, die über den Boden schleift.

Für den Dichtungstest schalten Sie das Gerät ein und führen die Hand langsam an den Verbindungsstellen entlang. An einem Leck spüren Sie den Luftzug deutlich. Abgenutzte Dichtungen gibt es als Ersatzteil. Bei vielen Geräten lassen sie sich ohne Werkzeug abziehen und neu aufsetzen. Auch die Borsten der Bodendüse verschleißen. Sind sie stark abgeschliffen, erreicht ein dichter Staubsauger seine alte Saugleistung nicht mehr.

Wann sich eine Reparatur lohnt

Sind alle fünf Stellen in Ordnung und saugt das Gerät trotzdem schwach, liegt die Ursache tiefer im Gerät, etwa am Motor, am Gebläse oder an der Elektronik. Eine Reparatur lohnt sich, wenn das Gerät ansonsten gut funktioniert und der Reparaturpreis deutlich unter dem Preis eines vergleichbaren Neugeräts liegt. Bei einfachen Modellen übersteigen Arbeitskosten und Ersatzteil schnell den Zeitwert des Staubsaugers. Dann ist der Neukauf meist die bessere Wahl. Wird der Motor ungewöhnlich heiß oder riecht das Gerät verbrannt, schalten Sie sofort ab und lassen Sie einen Fachbetrieb prüfen.