Eine Heißluftfritteuse arbeitet mit heißer Luft, die ein Ventilator im Garraum verteilt. Korb und Garraum haben meist eine Antihaftbeschichtung, damit das Gargut nicht kleben bleibt. Metallschwämme, Scheuermittel und harte Bürsten zerkratzen diese Schicht. In den Kratzern setzt sich mit der Zeit Fett fest. Reinigen Sie das Gerät in dieser Reihenfolge: abkühlen lassen, einweichen, abwischen, trocknen. Heizstab und Ventilator kommen dabei nicht mit Wasser in Berührung.
Warum die Antihaftbeschichtung empfindlich ist
Die Antihaftbeschichtung ist eine dünne Schicht auf dem Metall des Korbs und des Garraums. Sie sorgt dafür, dass sich Speisereste leicht lösen. Kratzer entstehen schnell, wenn Sie mit einem Topfkratzer, Stahlwolle oder einem Scheuerschwamm arbeiten. Auch Reinigungsmittel mit Schleifpartikeln greifen die Oberfläche an. Wenn die Schicht erst einmal beschädigt ist, dringen Fett und Essensreste in die Rillen ein. Das Reinigen wird dann aufwendiger. Wenn Sie kräftiger schrubben, zerstören Sie die Beschichtung weiter. Verwenden Sie deshalb nur weiche Schwämme, Tücher und Bürsten mit Nylonborsten.
Die richtige Reihenfolge beim Reinigen
Beginnen Sie erst, wenn das Gerät vollständig abgekühlt ist. Heiße Teile verbrennen die Hände, und kaltes Wasser auf heißem Metall kann zu Verformungen führen. Warten Sie, bis der Korb sich handwarm anfühlt.
Nehmen Sie dann den Korb und den Einsatz heraus. Legen Sie die Teile in die Spüle oder in eine Schüssel mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Alternativ sprühen Sie einen Fettlöser auf die verschmutzten Stellen und lassen ihn fünf bis zehn Minuten einwirken. Das Einweichen löst angebranntes Fett, sodass Sie später kaum reiben müssen.
Wischen Sie danach alle Teile mit einem weichen Schwamm und warmem Wasser ab. Für Ecken und Rillen eignet sich eine weiche Nylonbürste. Hartnäckige Stellen behandeln Sie am besten erneut mit Fettlöser und lassen ihn etwas länger einwirken. Verzichten Sie auf Stahlwolle, Topfkratzer und Scheuermilch.
Zum Schluss trocknen Sie Korb, Einsatz und den Innenraum gründlich ab. Restfeuchte begünstigt Rost und kann die Elektronik beschädigen. Lassen Sie die Teile an der Luft nachtrocknen, bevor Sie sie wieder ins Gerät schieben.
Diese Teile bleiben trocken
Das Gehäuse mit Heizstab, Ventilator und Elektronik darf niemals in Wasser getaucht oder unter fließendem Wasser abgespült werden. Wasser dringt in die Elektronik ein und kann einen Kurzschluss auslösen. Auch der Heizstab und der Ventilator im Innern sollten nicht mit einer nassen Bürste bearbeitet werden. Wischen Sie den Innenraum nach dem Entfernen des Korbs mit einem leicht feuchten Tuch aus. Den Heizstab können Sie im trockenen Zustand vorsichtig mit einer weichen Bürste von losen Krümeln befreien. Das Außengehäuse reinigen Sie mit einem feuchten Tuch. Ziehen Sie vor jeder Reinigung den Netzstecker.
So oft sollten Sie reinigen
Reinigen Sie Korb und Innenraum nach jedem Gebrauch. Fett und Speisereste, die im Gerät bleiben, brennen beim nächsten Erhitzen ein und lassen sich immer schwerer entfernen. Wer dann mit harten Hilfsmitteln nachhilft, riskiert Kratzer in der Beschichtung. Regelmäßiges, sanftes Reinigen hält das Gerät sauber, erhält das Garergebnis und verlängert die Lebensdauer. Wenn Ihr Korb als spülmaschinengeeignet gekennzeichnet ist, können Sie ihn in die Spülmaschine geben. Die Handwäsche mit warmem Wasser und Spülmittel ist für die Beschichtung jedoch schonender.