Wenn Sie wenig Zeit haben, prüfen Sie zuerst Ausgaben, die regelmäßig anfallen: Kontrollieren Sie die Heizung. Planen Sie Einkäufe nach dem, was Sie noch zu Hause haben, und passen Sie an, wann und wie Sie Strom nutzen. So verbrauchen Sie weniger Energie und kaufen weniger Lebensmittel, die später verderben.

Wie viel Sie sparen, hängt davon ab, wie viel Sie bisher verbrauchen, wie Sie wohnen und wie hoch die Energiepreise sind. Wählen Sie Maßnahmen, die zu Ihrem Alltag passen. Eine feste Ersparnis gibt es nicht.

Heizung passend einstellen

Senken Sie die Temperatur in Räumen, die Sie weniger nutzen, und heizen Sie nicht unnötig stark. Die Verbraucherzentrale nennt als Richtwerte etwa 20 °C im Wohnzimmer, 18 °C im Schlafzimmer und 16 °C in wenig genutzten Räumen. Ein Grad weniger senkt den Heizverbrauch nach ihrer Faustregel um ungefähr sechs Prozent.

Wenn Räume dauerhaft unter 16 °C bleiben, steigt das Schimmelrisiko. Wenn Sie die Temperatur nicht genau kennen, hilft ein Thermometer. Bei vielen Thermostaten entspricht Stufe 3 ungefähr 20 °C und Stufe 2 etwa 16 °C. Programmierbare Thermostate sind eine weitere Möglichkeit, die Heizung an Ihre Nutzungszeiten anzupassen. Sie kosten zunächst Geld und lohnen sich vor allem, wenn die Heizung bisher unnötig lief.

Einkauf planen und Lebensmittelverschwendung vermeiden

Prüfen Sie vor dem Einkauf kurz Kühlschrank und Vorräte. Planen Sie ungefähr, was Sie in den nächsten Tagen essen möchten, und notieren Sie nur die Zutaten, die Ihnen fehlen. So kaufen Sie gezielter ein und merken eher, welche Lebensmittel bald aufgebraucht werden sollten.

Sonderangebote und Großpackungen sparen nur dann Geld, wenn Sie die Menge tatsächlich aufbrauchen. Kaufen Sie verderbliche Lebensmittel deshalb passend zu Ihrem Bedarf. Reste können Sie für eine weitere Mahlzeit einplanen oder einfrieren, sofern sie sich dafür eignen.

Strom beim Kochen und Waschen sparen

Stellen Sie den Kühlschrank auf etwa 7 °C ein. Für besonders leicht verderbliche Lebensmittel ist eine niedrigere Temperatur sinnvoll. Füllen Sie den Wasserkocher nur mit der benötigten Wassermenge und verwenden Sie beim Kochen einen Deckel.

Lassen Sie Spül- und Waschmaschine möglichst nur voll beladen laufen. Bei der Spülmaschine spart das Eco-Programm trotz längerer Laufzeit Wasser und Energie. Waschen Sie Wäsche bei 30 °C, wenn Material und Verschmutzung das erlauben. Wenn Sie einen Trockner nutzen, wählen Sie einen höheren Schleudergang. So wird die Wäsche stärker vorgetrocknet. Lufttrocknen spart den Strom für den Trockner vollständig.

Beim Duschen Warmwasser sparen

Ein Sparduschkopf lässt weniger Wasser durch. Dadurch brauchen Sie weniger Energie, um das Wasser zu erwärmen. Das Umweltbundesamt schätzt die mögliche Ersparnis auf 100 bis 200 Euro pro Person und Jahr. Das ist ein Richtwert: Wie viel Sie tatsächlich sparen, hängt unter anderem davon ab, wie oft und wie lange Sie duschen und wie Ihr Wasser erhitzt wird.

Achten Sie beim Kauf auf den angegebenen Wasserverbrauch und eine gute Qualität. Der Austausch kostet Geld. Nach dem Austausch müssen Sie im Alltag nichts zusätzlich tun.