Fett und Essensreste bleiben nach jedem Gebrauch an Korb und Innenraum zurück. Bleiben sie liegen, brennen sie beim nächsten Heizen ein. Sie verändern den Geschmack neuer Mahlzeiten und verringern die Heizleistung. Regelmäßige Reinigung mit warmem Wasser, mildem Fettlöser und weichem Schwamm verhindert das. Lassen Sie das Gerät abkühlen, weichen Sie die Teile kurz ein und verzichten Sie auf harte Scheuermittel. Dann entfernen Sie auch eingebranntes Fett, ohne die Antihaftbeschichtung zu zerkratzen.
Warum Fett so schnell einbrennt
Die Antihaftbeschichtung im Korb hält das Gargut vom Metall fern, schützt aber nicht vor Fett. Beim Heizen wird das Fett dünnflüssig. Es verteilt sich über die Oberfläche und verbindet sich mit Speiseresten. Beim nächsten Gebrauch brennt diese Schicht an. Es entstehen dunkle, hartnäckige Flecken, die sich nicht mehr abwischen lassen. Gleichzeitig nimmt das Gerät den Geruch des alten Fetts auf und gibt ihn an neue Speisen weiter. Regelmäßiges Reinigen verhindert genau diese beiden Folgen. Es erhält den Geschmack und die Leistungsfähigkeit des Airfryers.
Erst abkühlen lassen, dann einweichen
Reinigen Sie die Heißluftfritteuse erst, wenn sie vollständig abgekühlt ist. Heiße Teile verbrennen die Hände. Kaltes Wasser auf heißem Metall belastet die Beschichtung durch den plötzlichen Temperaturwechsel. Nehmen Sie Korb und Gitter heraus und stellen Sie sie in die Spüle. Füllen Sie warmes Wasser ein, bis die verschmutzten Flächen bedeckt sind. Lassen Sie die Teile zehn bis fünfzehn Minuten stehen. Das Einweichen löst angetrocknete Reste, ohne dass Sie schrubben müssen. Bei stark verfetteten Teilen hilft ein Fettlöser. Sprühen Sie ihn gleichmäßig auf, lassen Sie ihn fünf bis zehn Minuten einwirken und spülen Sie mit warmem Wasser nach.
Weiche Schwämme statt Stahlwolle
Verwenden Sie nur weiche Schwämme, Mikrofasertücher oder weiche Bürsten. Metallschwämme, Stahlwolle und harte Scheuerbürsten ritzen die Antihaftbeschichtung. Jede Kratzspur wird zur Angriffsfläche für neues Fett. Aggressive Scheuermittel mit körnigen Partikeln wirken ähnlich. Sie sollten ebenfalls im Schrank bleiben. Ein milder Spültropfen auf dem feuchten Schwamm reicht für die tägliche Reinigung völlig aus. Für eingebrannte Rückstände greifen Sie zu einem fettlösenden Reiniger, der für beschichtete Oberflächen geeignet ist. Sprühen Sie ihn auf, lassen Sie ihn kurz einwirken und wischen Sie mit einem weichen Tuch nach.
Korb und Innenraum richtig reinigen
Korb und Gitter sind in den meisten Modellen herausnehmbar. Sie lassen sich am besten unter fließendem warmen Wasser reinigen. Wischen Sie nach dem Spülen alle Teile gründlich trocken, bevor Sie sie zurück in das Gerät setzen. Feuchtigkeit in den Ecken begünstigt mit der Zeit Rost und unangenehme Gerüche. Den Innenraum, also den Bereich um das Heizelement, erreichen Sie mit einem feuchten, weichen Tuch. Wischen Sie sichtbare Fettspritzer und Krümel ab, ohne das Heizelement selbst zu stark zu bearbeiten. Was Sie mit dem Tuch nicht erreichen, lassen Sie besser sitzen. Fassen Sie nicht mit Werkzeugen hinein, sonst beschädigen Sie etwas.
Die elektrische Einheit trocken halten
Die elektrische Einheit mit Heizelement, Lüfter und Anschlüssen darf niemals in Wasser getaucht werden. Sie reinigen nur den herausnehmbaren Korb und den von außen erreichbaren Innenraum. Stecken Sie das Gerät vor jeder Reinigung vom Stromnetz ab. Prüfen Sie außerdem die Anleitung Ihres Geräts, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Manche Hersteller geben vor, welche Teile spülmaschinengeeignet sind und welche Reinigungsmittel sie ausschließen. Die Herstellerhinweise haben immer Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen, weil sie auf die konkrete Beschichtung und Bauweise Ihres Modells abgestimmt sind.