Nach ein paar Wochen sieht jede eingefrorene Portion gleich aus – ein Gefrierbeutel mit Kürbissuppe ist ohne Etikett nicht von einem mit Gemüsebrühe zu unterscheiden. Eine kurze Beschriftung mit Inhalt und Datum verhindert, dass vergessene Vorräte im Müll landen, und hält den Gefrierschrank geordnet.
Was auf das Etikett gehört
Die wichtigsten Angaben sind der Inhalt und das Einfrierdatum. Schreiben Sie den Inhalt so genau auf, dass Sie das Gericht oder Lebensmittel auch Monate später erkennen. Ein Vermerk wie „Kürbissuppe mit Ingwer“ ist aussagekräftiger als „Suppe“. Das Datum zeigt, wie lange die Portion schon liegt. Gefrorenes verliert mit der Zeit an Aroma und Konsistenz, auch wenn es nicht schlecht wird.
Ergänzen Sie die Portionsgröße, wenn Sie mehrere gleich aussehende Beutel einfrieren. Ein Vermerk wie „2 Portionen“ oder „für 4 Personen“ erleichtert die Essensplanung. Bei Gerichten, die vor dem Servieren aufgetaut werden müssen, hilft ein kurzer Hinweis wie „über Nacht im Kühlschrank auftauen“. So müssen Sie am Abend nicht mehr raten, was es zum Essen gibt.
So kleben Etiketten trotz Feuchtigkeit
Etiketten auf Gefrierbeuteln gehen meist wegen Feuchtigkeit ab. Kondenswasser bildet sich, wenn kalte Beutel in warme Räume kommen oder wenn der Beutel beim Befüllen außen nass wird. Auf feuchter Fläche hält kein Etikett lange.
Verwenden Sie Etiketten, die für den Gefrierbereich gedacht sind. Normale Papieretiketten saugen sich mit Wasser voll und lösen sich. Gefrieretiketten gibt es in handlichen Größen wie 25 x 50 mm oder 50 x 25 mm, die auf Beutel und Deckel passen. Trocknen Sie die Stelle vor dem Aufkleben ab, denn auch ein spezielles Etikett braucht eine trockene, fettfreie Oberfläche.
Alternativ beschriften Sie den Beutel direkt mit einem wasserfesten Stift. Permanentmarker halten auf glatten Folien und überstehen das Einfrieren. Bei Vorratsdosen aus Glas oder Kunststoff schreiben Sie auf den Deckel oder nutzen ein Etikett, das Sie vor dem Einfrieren aufbringen und erst nach dem Auftauen wieder abziehen.
Weniger wegwerfen durch Beschriftung
Die Beschriftung wirkt direkt gegen Lebensmittelverschwendung. Wer weiß, was im Gefrierschrank liegt, kauft seltener doppelt ein und plant Mahlzeiten gezielt. Ein beschrifteter Vorrat zeigt auf einen Blick, welche Reste Sie zuerst verbrauchen sollten, bevor Neues dazukommt.
Ordnen Sie die Vorräte nach dem Prinzip „zuerst rein, zuerst raus“. Stellen Sie ältere Portionen nach vorne, damit sie zuerst verwendet werden. Das funktioniert nur, wenn das Einfrierdatum lesbar ist. Gleichzeitig schützt ein gut verschlossener Gefrierbeutel das Essen vor Gefrierbrand, also vor dem Austrocknen an der Oberfläche. Dichte Verpackung und klare Beschriftung sorgen dafür, dass eingefrorene Reste tatsächlich gegessen werden.