Der Geruch im Biomülleimer entsteht meist nicht durch den Abfall selbst, sondern durch feuchte Reste am Boden, unter dem Rand und im Deckel. Wer den Behälter regelmäßig leert, reinigt und trocknet, verhindert den Geruch.
Beutel und Ersatz-Eimer brauchen einen trockenen, festen Platz.
Warum der Bio-Eimer stinkt
Der Geruch im Bio-Eimer entsteht durch feuchte Rückstände am Boden, unter dem Rand und im Deckel. Solange dort Reste kleben, hilft kein Duftspray. Der Geruch kehrt zurück, sobald der Abfall warm wird. Deshalb leeren, reinigen und trocknen Sie den Eimer vollständig. Erst dann gehört ein neuer Beutel hinein.
Der richtige Bio-Eimer
Ein Biomüll-Eimer braucht einen dicht schließenden Deckel und einen Griff, damit sich der Inhalt gefahrlos zur Tonne tragen lässt. Ein Papiereinsatz hält den Eimer sauber und eignet sich beim Transport. Damit der Boden nicht durchweicht, legen Sie eine Lage Zeitungspapier oder Küchenpapier darunter. Feuchte Abfälle wie Obst- und Gemüsereste wickeln Sie in Zeitungspapier oder ein Papiersäckchen, bevor sie in den Eimer kommen. Das bindet die Feuchtigkeit und verhindert, dass sich am Boden Flüssigkeit sammelt.
Papier statt Plastik
In den Bio-Müll gehört kein Plastik, auch kein kompostierbarer Beutel, wenn die örtliche Entsorgungsfirma das nicht ausdrücklich erlaubt. Plastik zersetzt sich nicht vollständig und landet als Mikroplastik im Kompost und in der Nahrungskette. Verpackte Lebensmittel kommen ebenfalls nicht in den Bioabfall, sie müssen vorher ausgepackt werden. Ein Plastikbeutel darf höchstens zum Sammeln und Transport dienen. Dann leeren Sie ihn über der Tonne aus und werfen den Beutel in den Restmüll.
So reinigen Sie den Bio-Eimer
Wenn der Eimer riecht, hilft eine gründliche Reinigung. Nehmen Sie den Beutel heraus und prüfen Sie Boden, Rand und Deckel. Entfernen Sie grobe Rückstände. Reinigen Sie den Eimer mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Lassen Sie ihn vollständig trocknen. Danach kommt ein neuer Beutel hinein. Wer den Eimer feucht wieder benutzt, hat den Geruch sofort wieder. Bei hartnäckigen Ablagerungen lassen Sie den Eimer einmal offen stehen, damit die Luft ihn trocknet.
Was in den Biomüll gehört
Der Bio-Eimer nimmt Speisereste, alte Lebensmittel ohne Verpackung, Obst- und Gemüseschalen, Kaffee, Tee, Eierschalen, Küchenpapier und Gartenabfälle auf. Obst- und Gemüsereste lassen sich auch lose in einer Schale oder Papiertüte auf der Arbeitsfläche sammeln. Ob kompostierbare Beutel erlaubt sind, regelt der örtliche Entsorgungsbetrieb. Die Vorschriften unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde.
Beutel und Ersatz-Eimer trocken lagern
Müllbeutel und Biomüll-Beutel gehören an einen trockenen Ort, fern von Feuchtigkeit und Wärme. Ein Schrank unter der Spüle ist dafür oft ungeeignet, weil dort Feuchtigkeit entsteht. Besser geeignet sind ein Vorratsschrank, eine Abstellkammer oder ein Regal im Flur. Die Beutel bleiben in der Originalverpackung oder in einer geschlossenen Box, damit sie nicht verkleben und nicht durcheinanderliegen. Ersatz-Eimer lagern Sie mit offenem Deckel, damit die Luft zirkulieren kann und keine Feuchtigkeit im Inneren bleibt. Ein fester Platz für alle Beutel und Eimer verhindert, dass sich das Material in der Küche verteilt.