Planen Sie beim Einkauf Lebensmittel ein, die Sie schon zu Hause haben, kaufen Sie passende Mengen und verwenden Sie Reste weiter, damit weniger weggeworfen wird. Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse und Hülsenfrüchte lassen sich ohne komplizierte Rezepte zu vielen Mahlzeiten kombinieren.
Mahlzeiten für die Woche planen
Prüfen Sie vor dem Einkauf Kühlschrank und Vorratsschrank. Legen Sie dann einige Gerichte für die nächsten Tage fest und notieren Sie nur die Zutaten, die noch fehlen. Berücksichtigen Sie dabei auch Termine und die Zeit, die Ihnen zum Kochen bleibt. Für einen vollen Tag passt etwa eine Suppe, die sich vorbereiten lässt; an einem ruhigeren Tag können Sie ein Gericht mit längerer Garzeit einplanen.
Verbrauchen Sie leicht verderbliche Lebensmittel zuerst. Empfindliches Gemüse passt eher an den Wochenanfang, länger haltbare Sorten können später auf den Tisch kommen. Ein geplanter Haupteinkauf lässt sich bei Bedarf durch einen kleinen Einkauf frischer Zutaten ergänzen. So können Sie Ihren Einkauf aufteilen und trotzdem gezielt planen.
Mit einer Einkaufsliste kaufen Sie gezielt für die geplanten Mahlzeiten ein. Prüfen Sie im Geschäft auch den Grundpreis, also den Preis je Kilogramm oder Liter. Saisonale Ware ist häufig günstig, doch der konkrete Preis zählt: Vergleichen Sie, statt automatisch zum vermeintlich preiswertesten Produkt zu greifen.
Mit Grundzutaten kochen
Viele Mahlzeiten lassen sich nach demselben einfachen Muster zubereiten: Wählen Sie eine sättigende Grundlage, ergänzen Sie Gemüse oder Hülsenfrüchte und würzen Sie das Gericht passend. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Couscous und Bulgur lassen sich mit Möhren, Kohl, Zwiebeln oder anderem verfügbaren Gemüse kombinieren. Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen bringen Abwechslung und ersetzen in vielen Gerichten einen Teil von Fleisch oder Fisch.
Aus diesen Zutaten lassen sich etwa eine Linsensuppe oder ein Gemüse-Kartoffel-Auflauf zubereiten. Auch eine Kartoffel-Gemüse-Pfanne und Nudeln mit Gemüse bieten sich an. Mit Eiern ergänzen Sie eine Pfanne oder ein Omelett um eine einfache Eiweißquelle. Mit Gewürzen, Brühe oder einer einfachen Soße schmecken die Gerichte unterschiedlich, ohne dass Sie für jedes Essen neue Spezialzutaten brauchen.
Selbst zu kochen ist häufig eine preiswerte Alternative zu Lieferessen oder Fertiggerichten. Wie viel ein Gericht tatsächlich kostet, hängt jedoch von den örtlichen Preisen, den verwendeten Mengen und dem Aufwand ab. Ein preiswertes Rezept muss zudem nicht besonders schnell fertig sein. Wählen Sie daher Gerichte, die zu Ihrer verfügbaren Zeit passen.
Reste für weitere Mahlzeiten nutzen
Überlegen Sie schon beim Kochen, wie Sie übrige Zutaten und Portionen verwerten. Gekochte Nudeln können am nächsten Tag als Grundlage für eine Pfanne dienen, in einen Auflauf kommen oder eine Suppe ergänzen. Übrig gebliebenes Gemüse passt in einen Eintopf oder eine Frittata. Trockenes Brot lässt sich zu Croutons verarbeiten, zu Paniermehl reiben oder für eine Brotsuppe verwenden.
Auch ein Gericht in größerer Menge zu kochen spart Aufwand, wenn Sie die zweite Portion wirklich einplanen. Sie können sie für den Folgetag zurückstellen oder portionsweise einfrieren. Lassen Sie gekochte Speisen zügig abkühlen, verpacken Sie sie gut und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Verbrauchen Sie gekühlte Reste innerhalb von ungefähr zwei Tagen; für eine längere Aufbewahrung eignet sich das Einfrieren.
Für kleine Haushalte einkaufen
Kaufen Sie in kleinen Haushalten nur so viel ein, wie Sie für die geplanten Mahlzeiten brauchen. Obst und Gemüse wählen Sie möglichst lose und in einer Menge, die Sie tatsächlich verbrauchen. Bei abgepackter Ware zählt neben dem Grundpreis auch, ob Sie die ganze Packung rechtzeitig verbrauchen.
Planen Sie angebrochene Zutaten für mehrere Gerichte ein. Eine Packung Möhren kann etwa in eine Suppe und anschließend in eine Gemüsepfanne wandern. Große Packungen sind sinnvoll, wenn Sie den Inhalt verbrauchen oder portionsweise einfrieren. Ein Sonderangebot spart nur dann Geld, wenn die Ware nicht verdirbt. Reduzierte Produkte können den Einkauf ergänzen, eignen sich wegen des wechselnden Angebots aber kaum als Grundlage für die gesamte Wochenplanung.