Für die meisten Haushalte reichen drei Produktgruppen: ein Allzweckreiniger, ein Scheuermittel und einige Spezialreiniger für Aufgaben, die der Allzweckreiniger nicht zuverlässig löst. Diese Grundausstattung spart Geld und Platz im Putzschrank und verhindert, dass halb volle Flaschen jahrelang ungenutzt herumstehen. Der Allzweckreiniger erledigt den größten Teil der täglichen Arbeit, weil er Fett, Staub und leichte Verschmutzungen auf vielen Oberflächen löst.
Allzweckreiniger als Basis
Ein Allzweckreiniger ist das einzige Mittel, das Sie täglich brauchen. Er eignet sich für Küchenarbeitsplatten, Tische, Türen, Fensterbänke, Kunststoffflächen und lackiertes Holz. Einige Allzweckreiniger bestehen den Öko-Test. Sie entfernen Schmutz effektiv, ohne die Oberflächen zu beschädigen. Der Testsieger kommt als Sprühflasche mit Orangenduft. Die Sprühform ist praktisch, weil Sie das Mittel direkt auf die Fläche geben und mit einem feuchten Tuch nachwischen können.
Sie sparen Geld und Zeit, weil ein Allzweckreiniger für viele Aufgaben reicht und Sie nicht für jede Ecke der Wohnung ein eigenes Produkt kaufen müssen. Dosieren Sie sparsam: Bei den meisten Mitteln genügt eine kleine Menge auf dem Tuch oder der Fläche. Zu viel Reiniger hinterlässt Schlieren und Rückstände, die Sie anschließend mit klarem Wasser entfernen.
Scheuermittel für hartnäckigen Schmutz
Ein Scheuermittel enthält feine Schleifpartikel, die hartnäckigen Schmutz mechanisch lösen. Es kommt zum Einsatz, wenn der Allzweckreiniger nicht mehr reicht, etwa bei eingebrannten Resten auf dem Ceranfeld, angetrockneten Flecken in der Spüle, Kalkrändern in der Badewanne oder Verschmutzungen auf Fliesen.
Wählen Sie die schonende Variante: Eine Creme oder Paste ist für die meisten Oberflächen besser geeignet als ein Pulver, weil sie weniger stark schleift. Pulverförmige Scheuermittel sind sehr aggressiv. Verwenden Sie sie nur in Ausnahmefällen auf robusten Flächen. Verwenden Sie Scheuermittel nicht auf lackiertem Holz, Glas, empfindlichem Kunststoff oder beschichteten Oberflächen, weil die Schleifpartikel feine Kratzer hinterlassen. Testen Sie ein neues Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Spezialreiniger gezielt einsetzen
Spezialreiniger lösen Aufgaben, für die ein Allzweckreiniger nicht gemacht ist. Glasreiniger sorgt für streifenfreie Fenster und Spiegel. Kalk und Seifenreste entfernt der Badreiniger. Eingebranntes Fett löst der Ofenreiniger. Fingerabdrücke und Schlieren auf Spülen und Geräten beseitigt der Edelstahlreiniger.
Kaufen Sie einen Spezialreiniger erst, wenn die Aufgabe tatsächlich regelmäßig anfällt. Ein Allzweckreiniger bewältigt leichte Verschmutzungen überall. Ein Badreiniger lohnt sich, wenn Kalk in Ihrem Haushalt ein ständiges Thema ist. Ein Ofenreiniger lohnt sich nur, wenn Sie den Backofen selbst reinigen. Für gelegentlichen Kalk in Bad und Küche genügt oft Zitronensäure, die Sie als Pulver in der Drogerie bekommen und mit Wasser anrühren.
Die Checkliste zum Abhaken
Diese Grundausstattung deckt den normalen Haushaltsbedarf ab:
- Allzweckreiniger in der Sprühflasche für die tägliche Reinigung
- Scheuermittel als Creme oder Paste für hartnäckige Verschmutzungen
- Spülmittel für Geschirr und fettige Flächen
- Glasreiniger für Fenster, Spiegel und Glastüren
- Badreiniger oder Zitronensäure gegen Kalk
- Mikrofasertücher und Schwämme, die Sie nach der Benutzung auswaschen
Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Spezialreiniger Sie in den letzten Monaten tatsächlich vermisst haben. Wer selten backt, braucht keinen Ofenreiniger. Wer keine Glastür hat, kann auf den Glasreiniger verzichten. Die Liste ist ein Ausgangspunkt. Passen Sie sie an Ihren Haushalt an.
Worauf Sie beim Kauf achten
Wer empfindlich auf Duftstoffe reagiert, wählt Reiniger ohne Parfüm. Viele Hersteller bieten duftstofffreie Varianten an, die sich für Allergiker eignen. Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder das EU-Ecolabel kennzeichnen Produkte, die bestimmte problematische Inhaltsstoffe vermeiden und strengere Anforderungen erfüllen. Bei Produkten, die Sie täglich verwenden, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsliste besonders.
Achten Sie außerdem auf die Dosierangaben auf der Flasche. Die meisten Reiniger sind hochkonzentriert. Wer mehr nimmt als angegeben, bekommt mehr Rückstände und einen höheren Verbrauch, ohne dass die Reinigung besser wird. Sprühen Sie das Mittel auf das Tuch statt direkt auf die Fläche, dann bleibt die Dosierung kontrollierbar.