Beim Kochen bleiben Fett, Krümel und Lebensmittelreste an Herd, Backofen, Spülmaschine und Arbeitsflächen haften. Ohne regelmäßige Reinigung vermehren sich Bakterien und es entstehen unangenehme Gerüche. Wer Herd, Backofen, Spülmaschine und Kühlschrank regelmäßig reinigt, verhindert beides und vermeidet Materialschäden.

Fettspritzer im Backofen entfernen

Nach einem Braten mit Öl oder Butter sind die Backofenwände und das Backblech oft mit Fettspritzern überzogen. Wenn das Fett anbrennt, entsteht eine harte Kruste, die sich nur schwer entfernen lässt. Warten Sie, bis der Backofen vollständig abgekühlt ist. Dann nehmen Sie die herausnehmbaren Bleche und Roste heraus und weichen Sie diese in warmem Wasser mit etwas Spülmittel ein. Wischen Sie die Innenflächen mit einem feuchten Tuch und einem milden Reiniger ab. Bei hartnäckigen Verschmutzungen hilft eine Paste aus Backpulver und Wasser. Tragen Sie sie auf und wischen Sie sie nach einigen Minuten ab. Verwenden Sie keine scheuernden Schwämme, weil sie die Emaille oder die Antihaftbeschichtung beschädigen. Wenn Ihr Gerät eine Selbstreinigungsfunktion hat, können Sie diese nutzen. Prüfen Sie vorher die Herstellerhinweise, weil die hohen Temperaturen je nach Modell die Dichtungen belasten.

Ausgelaufene Flüssigkeit im Kühlschrank reinigen

Ein umgekipptes Getränk oder eine offene Soße im Kühlschrank hinterlässt klebrige Flecken und führt nach kurzer Zeit zu unangenehmem Geruch. Die Flüssigkeit zieht in die Ritzen der Fächer und in die Ablaufrinne, wo sich Bakterien vermehren. Nehmen Sie die betroffenen Fächer und Ablagen heraus und spülen Sie sie mit warmem Wasser und Spülmittel ab. Wischen Sie die Innenwände mit einem feuchten Tuch ab, das Sie in einer Mischung aus Wasser und etwas Essig getränkt haben. Essig hilft, Gerüche zu neutralisieren und Kalkablagerungen zu lösen. Trocknen Sie alle Flächen mit einem sauberen Tuch, bevor Sie die Fächer zurückstellen. Reinigen Sie den Kühlschrank am besten einmal im Monat, auch wenn nichts ausgelaufen ist. Das hält die Lebensmittel länger frisch und verhindert, dass sich Gerüche festsetzen.

Fett und Speisereste im Spülmaschinenfilter entfernen

Die Spülmaschine nimmt Fett und Speisereste auf, die sich im Sieb und im Filter am Boden des Geräts sammeln. Wenn der Filter nicht regelmäßig gesäubert wird, entstehen aus den Resten Bakterien und Gerüche, die sich beim nächsten Spülgang auf das Geschirr übertragen. Nehmen Sie den Filter heraus, spülen Sie ihn unter fließendem Wasser ab und entfernen Sie mit einem weichen Pinsel oder einem Zahnstocher die groben Reste aus den Sieböffnungen. Wischen Sie auch die Gummidichtung an der Tür und den Bereich um den Filter ab, weil sich dort Fett absetzt. Lassen Sie den Filter vollständig trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen. Einmal im Monat führen Sie außerdem einen leeren Spülgang mit einem Reiniger für Spülmaschinen durch, um Fettablagerungen in den Leitungen zu lösen. Herstellerhinweise zur Reinigung des Filters finden Sie in der Bedienungsanleitung, weil die Bauform je nach Modell unterschiedlich ist.