Auf Glasflächen entfernt ein Abzieher Wasser. Dicht schließende Behälter halten Lebensmittel abgedeckt; ein Thermometer zeigt, ob der Kühlschrank richtig eingestellt ist. Dafür sind meist keine teuren Spezialgeräte nötig.

Welche Helfer sich lohnen, hängt davon ab, welche Arbeiten bei Ihnen regelmäßig anfallen und welche Oberflächen und Lebensmittel Sie im Haushalt haben. Die zehn Dinge helfen bei typischen Aufgaben: Putzen, Lagern und Lüften.

Putzen und Abflüsse freimachen

1. Mikrofasertücher für Staub und glatte Flächen

Ein leicht feuchtes Tuch nimmt Staub auf; für viele einfache Reinigungsarbeiten reicht Wasser. Mikrofasertücher eignen sich für zahlreiche Oberflächen, aber nicht für jede: Manche können polierte, glänzende oder beschichtete Flächen zerkratzen. Prüfen Sie deshalb zuerst eine unauffällige Stelle und beachten Sie die Pflegehinweise des Herstellers.

Wechseln Sie Reinigungstücher regelmäßig und verwenden Sie getrennte Tücher für Küche, Bad und Toilette. So tragen Sie Schmutz nicht von einem Bereich in den nächsten.

2. Fensterabzieher für Glas und Dusche

Mit einem Abzieher entfernen Sie Wasser von Fenstern, Spiegeln und Duschwänden. Für Fenster und Spiegel genügen meist Wasser, der Abzieher und ein trockenes, sauberes Tuch zum Nachwischen. Putzmittel im Wasser können Schlieren hinterlassen.

Ziehen Sie die Fläche gleichmäßig von oben nach unten ab und wischen Sie die Gummilippe zwischendurch trocken. So verteilen Sie das Wasser nicht erneut auf dem Glas.

3. Bürsten für Ecken und Kanten

Eine Spül- oder Reinigungsbürste kommt in Fugen und Flaschenöffnungen. Für robuste Küchenutensilien eignet sie sich ebenfalls, wenn sich diese mit einem Tuch schlecht reinigen lassen. Nutzen Sie für verschiedene Bereiche getrennte Bürsten und reinigen Sie sie regelmäßig. Tauschen Sie eine Bürste aus, wenn sie stark verschmutzt oder abgenutzt ist.

4. Wenige Reinigungsmittel als Grundausstattung

Für viele Aufgaben reichen Handspülmittel, neutraler Allzweckreiniger, Scheuerpulver und ein säurehaltiger Reiniger auf Basis von Essig oder Zitronensäure. Sie brauchen also nicht für jede kleine Fläche ein eigenes Reinigungsmittel.

Säurehaltige Reiniger eignen sich nicht für säureempfindliche Materialien wie Marmor. Mischen Sie Reinigungsmittel grundsätzlich nicht. Besonders gefährlich ist die Kombination von chlorhaltigem Reiniger mit sauren Entkalkern, weil dabei giftiges Chlorgas entstehen kann.

5. Saugglocke bei verstopftem Abfluss

Eine Saugglocke kann leichte Verstopfungen lösen. Setzen Sie den Gummiaufsatz dicht auf den Abfluss und bewegen Sie den Griff kontrolliert auf und ab. Dabei lösen Druck und Zug die Ablagerungen. Bei tiefer sitzenden Ablagerungen hilft eine Rohrspirale.

Chemische Abflussreiniger sind dafür nicht nötig. Bleibt die Verstopfung bestehen oder kommt sie wieder, lassen Sie den Abfluss fachgerecht prüfen.

Lebensmittel richtig lagern

6. Behälter mit dicht schließendem Deckel

Dosen und Gläser mit passenden Deckeln schützen angebrochene Lebensmittel und Reste im Kühlschrank. Trockene Vorräte bleiben darin vor Feuchtigkeit und Vorratsschädlingen geschützt. Verwenden Sie Behälter, die sich gut reinigen lassen, und stellen Sie Reste so in den Kühlschrank, dass Sie sie beim nächsten Öffnen sehen.

7. Kühlschrankthermometer für die Temperaturkontrolle

Ein Kühlschrankthermometer hilft, die tatsächliche Temperatur zu prüfen, wenn die Einstellung am Gerät unklar ist. Die Verbraucherzentrale empfiehlt höchstens 7 °C. Für bestimmte Lebensmittel gelten strengere Vorgaben, deshalb zählt auch die Lagertemperatur auf der Verpackung.

Messen Sie die Temperatur im Innenraum und passen Sie die Geräteeinstellung bei Bedarf an. Ein Thermometer ist besonders hilfreich, wenn Sie die Einstellung verändert oder ein neues Gerät aufgestellt haben.

8. Kühltasche für gekühlte Einkäufe

Eine Isoliertasche, Kühlbox oder ein Kühlakku hält gekühlte Einkäufe auf dem Heimweg länger kühl. Das ist vor allem bei warmem Wetter und längeren Wegen praktisch. Bringen Sie solche Lebensmittel trotzdem möglichst rasch nach Hause und beachten Sie die Lagerhinweise auf der Verpackung.

Wäsche trocknen und Raumklima messen

9. Wäscheständer für Lufttrocknung

Ein Wäscheständer eignet sich für Kleidung, die nicht in den Trockner muss. Trockner gehören zu den größeren Stromverbrauchern im Haushalt. Lufttrocknen ist eine passende Alternative.

Beim Trocknen in der Wohnung gelangt zusätzliche Feuchtigkeit in die Raumluft. Lüften Sie daher regelmäßig und besonders nach dem Wäschetrocknen, um Feuchtigkeit abzuführen und Schimmel vorzubeugen. Wenn sich die Wäsche drinnen kaum trocknen lässt, suchen Sie einen anderen geeigneten Platz.

10. Thermo-Hygrometer für Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Ein Thermo-Hygrometer zeigt die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit an. Als Orientierung gelten etwa 18 bis 22 °C und 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die passenden Werte hängen auch vom Gebäude und von der Jahreszeit ab. Ebenso spielt die Nutzung des Raums eine Rolle.

Nutzen Sie die Anzeige, um zu erkennen, ob ein Raum dauerhaft feucht oder kühl ist. Das Messgerät ersetzt nicht das Lüften nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen.