Nach einigen Wochen sammeln sich in jedem Toaster Krümel, Staub und Fettreste an. Die Krümelschublade fängt nur einen Teil davon. Bleibt der Rest liegen, qualmt er beim nächsten Rösten. Im schlimmsten Fall entzündet sich das Gemisch.
Sie müssen den Toaster nicht auseinanderbauen. So reinigen Sie ihn sicher: Ziehen Sie den Stecker und lassen Sie das Gerät abkühlen. Leeren und waschen Sie die Krümelschublade. Wischen Sie das Gehäuse außen mit einem feuchten Tuch ab. Wasser und Reinigungsmittel gehören niemals ins Innere.
Warum alte Krümel gefährlich sind
Beim Rösten wird es im Inneren so heiß, dass Brotreste dort über lange Zeit weiter austrocknen. Frische Krümel verbrennen meist schnell und bleiben harmlos. Eine Schicht aus alten Krümeln, Staub und Fett verhält sich anders. Sie wird zu einer festen Masse. Bei hoher Hitze beginnt sie zu glimmen und kann sich entzünden. Deshalb sollten Sie die Schublade regelmäßig leeren. Das beugt Bränden vor. Verschmutzte Heizdrähte verlieren außerdem an Leistung und geben die Wärme schlechter an das Brot ab. Der Toast wird dann ungleichmäßig braun. Zudem riecht der Toaster beim Rösten nach verbranntem Staub.
Stecker ziehen und abkühlen lassen
Ziehen Sie immer zuerst den Netzstecker, bevor Sie den Toaster berühren. Solange der Stecker draußen ist, fließt kein Strom, und es kann weder einen Kurzschluss noch ein versehentliches Einschalten geben. Danach warten Sie, bis der Toaster vollständig abgekühlt ist. Gehäuse und Heizdrähte speichern die Wärme lange. Ein gerade benutzter Toaster bleibt auch nach einigen Minuten noch heiß. Wenn Sie zu früh anfangen, verbrennen Sie sich die Finger. Warten Sie deshalb, bis sich das Gerät kalt anfühlt, bevor Sie die Schublade öffnen.
Krümelschublade leeren und reinigen
Viele Toaster, vor allem neuere Modelle, haben eine herausnehmbare Krümelschublade an der Unterseite oder Rückseite des Geräts. Sie lässt sich ohne Werkzeug herausziehen, meist an einer kleinen Grifffläche oder einem Riegel. Entleeren Sie die Schublade über dem Mülleimer und waschen Sie sie mit warmem Wasser und etwas Spülmittel, zum Beispiel mit einem Schwamm. Danach trocknen Sie sie gründlich ab und legen sie zunächst beiseite. Zurück ins Gerät kommt die Schublade erst am Ende der gesamten Reinigung, damit bei der Außenreinigung keine Krümel hineinfallen. Achten Sie beim Einschieben darauf, dass sie sauber einrastet. Sitzt die Schublade nicht richtig, fängt sie beim nächsten Toasten keine Krümel mehr zuverlässig auf.
Hat Ihr Toaster keine herausnehmbare Schublade, halten Sie das kalte Gerät kopfüber über den Mülleimer und schütteln Sie es vorsichtig. Die losen Krümel fallen dann durch die Brotschlitze heraus. Das ersetzt keine gründliche Reinigung, nimmt aber den Großteil des losen Schmutzes mit.
Was im Inneren trocken bleiben muss
Heizdrähte, Mechanik und elektrische Kontakte vertragen weder Wasser noch Reinigungsmittel. Wenn Feuchtigkeit ins Innere gelangt, drohen ein Kurzschluss, beschädigte Elektronik oder ein Stromschlag beim nächsten Einschalten. Beachten Sie dabei zwei Regeln. Sprühen Sie niemals Reiniger direkt auf den Toaster. Wischen Sie das Gehäuse nur mit einem gut ausgewrungenen, feuchten Tuch ab, ohne dass Wasser in die Brotschlitze tropft. Wenn Krümel hartnäckig zwischen den Heizdrähten hängen, hilft kein Besteck. Drehen Sie das kalte Gerät um und schütteln Sie es. Mehr sollten Sie im Inneren nicht tun, damit die dünnen Heizdrähte unversehrt bleiben.
Wann Sie reinigen sollten
Eine feste Frist gibt es nicht. Zwei Anzeichen zeigen zuverlässig, dass die Reinigung fällig ist: sichtbare Krümel in der Schublade und ein unangenehmer Geruch beim Toasten. Je häufiger Sie das Gerät nutzen, desto schneller ist dieser Punkt erreicht. Wenn Sie täglich toasten, leeren Sie die Schublade entsprechend öfter als jemand, der das Gerät nur am Wochenende einschaltet. Eine kurze Kontrolle dauert Sekunden und verhindert, dass sich alte Krümel überhaupt erst zu einer gefährlichen Schicht auftürmen.