Der Spülmaschinenfilter sitzt am Boden des Innenraums und hält Speisereste zurück, bevor das Wasser in die Pumpe gelangt. Verstopft er, zirkuliert das Spülwasser schlechter, Speisereste bleiben auf Tellern und Gläsern liegen, und die Pumpe arbeitet härter. Die Reinigung dauert nur wenige Minuten und kostet nichts. Wie oft sie nötig ist, hängt von der Vorbehandlung des Geschirrs und vom Filtertyp der Maschine ab.
Der Filter hält Pumpe und Geschirr sauber
Der Filter hat zwei Aufgaben: Er schützt die Pumpe vor Verstopfung und Beschädigung durch Speisereste, und er verhindert, dass diese Reste beim nächsten Spülgang erneut auf dem Geschirr landen. Ein sauberer Filter sorgt für klare, glänzende Gläser und streifenfreies Geschirr. Vernachlässigen Sie ihn, verschmutzen das Geschirr und der Innenraum der Maschine schneller.
Selbstreinigende und manuelle Filter
Es gibt zwei Bauarten, die unterschiedlich viel Pflege brauchen. Selbstreinigende Filter besitzen einen Zerkleinerer, der Speisereste klein mahlt, brauchen kaum Wartung und arbeiten dafür deutlich lauter als manuelle Filter. Manuelle Filter haben ein Sieb, das Speisereste auffängt. Dieses Sieb müssen Sie regelmäßig reinigen, bei starker Nutzung mindestens einmal im Monat. Welchen Typ Ihre Maschine hat, steht in der Bedienungsanleitung.
Wann Sie den Filter reinigen müssen
Drei Anzeichen weisen darauf hin, dass Sie den Filter reinigen müssen. Im Innenraum finden Sie sichtbaren Schmutz oder Speisereste. Die Spülleistung lässt nach, und Reste bleiben auf dem Geschirr haften. Zudem fühlt sich das Geschirr nach dem Spülen körnig oder schmutzig an.
Wie oft Sie den Filter reinigen müssen, hängt von der Vorbehandlung ab. Spülen Sie Teller und Töpfe vor dem Einräumen ab, reicht eine Reinigung pro Jahr. Entfernen Sie Speisereste nur mit der Hand oder einer Bürste, sind zwei Reinigungen pro Jahr sinnvoll. Wer grobe Reste im Geschirr lässt, sollte öfter reinigen. Bei manuellen Filtern sollten Sie zusätzlich einmal im Monat nachsehen, weil sich Fett und feine Partikel schneller ansammeln als in selbstreinigenden Systemen.
So reinigen Sie den Filter
Der Ausbau ist bei den meisten Maschinen ähnlich. Drehen Sie den Filter am Boden des Innenraums gegen den Uhrzeigersinn oder ziehen Sie ihn gerade nach oben heraus, je nach Bauart. Die genaue Methode steht in der Bedienungsanleitung. Spülen Sie das Sieb unter fließendem warmem Wasser ab und lösen Sie festsitzende Speisereste mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm. Bei starken Ablagerungen hilft etwas Spülmittel. Lassen Sie den Filter trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen, und prüfen Sie, ob er hörbar einrastet. Ein locker sitzender Filter lässt Speisereste an der Pumpe vorbei und kann auf Dauer Schäden verursachen.
Wischen Sie bei der Gelegenheit auch den Boden des Innenraums mit einem feuchten Tuch aus, denn dort sammeln sich Fett und kleine Partikel, die der Filter nicht erfasst.
Häufige Fehler bei der Filterreinigung
Der häufigste Fehler ist, den Filter zu selten zu reinigen. Bei schlechten Ergebnissen zweifeln viele zuerst an der Maschine oder am Reinigungsmittel. Prüfen Sie zuerst den Filter. Ein zweiter Fehler ist, scharfe Reiniger oder Scheuermittel zu verwenden, weil sie das Sieb beschädigen. Warmes Wasser und eine weiche Bürste reichen aus. Ob Sie den Filter in der Maschine mitreinigen können, hängt vom Hersteller ab; die Bedienungsanleitung gibt darüber Auskunft.