Weiße Kunststofffenster vergilben, wenn sich Schmutz und Abrieb auf der Oberfläche festsetzen. Oft lässt sich die Verfärbung mit den richtigen Mitteln und Werkzeugen entfernen. Die häufigsten Reinigungsfehler schaden dem Kunststoff dauerhaft und verstärken die Vergilbung. Wer diese Fehler vermeidet, hält die Rahmen über Jahre weiß.

Aggressive Reiniger zerstören die Schutzschicht

Scheuermittel, chlorhaltige Putzmittel und Lösungsmittel greifen die Oberfläche des Kunststoffs an und zerstören ihre Schutzschicht. Der Rahmen wird stumpf, und Schmutz setzt sich danach noch leichter fest. Manchmal verfärben die Chemikalien den Kunststoff selbst. Für die normale Reinigung reicht warmes Wasser mit einem milden Spülmittel. Die Mischung löst Fett und Staub, ohne die Oberfläche anzugreifen. Bei hartnäckigen gelben Flecken versuchen Sie es zuerst mit einer weichen Bürste und der Seifenlauge, bevor Sie zu stärkeren Mitteln greifen.

Falsche Werkzeuge hinterlassen Kratzer

Harte Schwämme, Stahlwolle und raue Bürsten verkratzen die Kunststoffoberfläche. In den feinen Kratzern sammelt sich Schmutz, der die Vergilbung verstärkt und sich kaum noch entfernen lässt. Verwenden Sie stattdessen weiche Tücher, normale Schwämme oder weiche Bürsten. Für Ecken und Fugen mit Schmutz eignet sich eine alte Zahnbürste. Sie erreicht enge Stellen, ohne die Oberfläche zu verkratzen.

Seltenes Putzen begünstigt die Vergilbung

Kunststofffenster sind pflegeleicht, aber ganz ohne Reinigung bleiben sie nicht weiß. Staub und Abrieb setzen sich besonders auf weißen Rahmen ab und bilden mit der Zeit eine gelbe Schicht. Wer die Fenster nur selten putzt, bekommt diese Schicht irgendwann nur noch schwer ab. In Städten, an viel befahrenen Straßen oder in Küstennähe reinigen Sie die Rahmen etwa alle drei Monate. In ländlichen Gebieten mit weniger Schmutz reicht es, die Fenster zweimal im Jahr zu putzen. Regelmäßiges Waschen verhindert, dass sich hartnäckige Ablagerungen bilden.

Innenseite und Scharniere reinigen

Beim Putzen vergisst man leicht die Innenseite der Rahmen und die Scharniere. Dort sammelt sich Staub, der die Fensterbewegung beeinträchtigt. Öffnen Sie das Fenster nur bis zum Widerstand, damit Sie die Scharniere nicht überlasten. Mit einem Staubsaugeraufsatz entfernen Sie den Staub aus den Scharnieren. Ein weicher Bürstenaufsatz eignet sich für die weitere Reinigung. Wenn die Scharniere sauber sind, bleiben die Fenster leichtgängig und die Dichtungen schließen weiterhin dicht. So bleibt die Wärmedämmung erhalten, denn eine dichte Fensterdichtung verhindert Zugluft und Wärmeverlust.