Ein Putzplan legt fest, wer wann welche Aufgabe übernimmt. Kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken gibt es für Haushalte von der WG bis zur Familie. Die Checklisten gibt es als Word-, Excel- oder PDF-Dateien. Sie decken tägliche, wöchentliche und monatliche Arbeiten ab. Seltenere Aufgaben sind für Quartal, Halbjahr und Jahr vorgesehen. Sie lassen sich am Computer ausfüllen und ausdrucken.

Putzaufgaben nach Zeitabstand

Die Vorlagen funktionieren als Abhakliste. Sie tragen selbst ein, welche Aufgaben in Ihrem Haushalt anfallen, und haken sie danach ab. Die meisten Muster unterscheiden zwischen verschiedenen Zeitabständen. Tägliche Arbeiten wie Spülen oder das Aufräumen der Küche stehen auf einer eigenen Liste. Auf der nächsten folgen wöchentliche oder monatliche Aufgaben wie Staubsaugen, Badputz und Fensterreinigung. Für größere Arbeiten wie das Abtauen des Gefrierschranks oder das Ausmisten von Schränken gibt es eigene Abschnitte für Quartal, Halbjahr und Jahr.

Die Vorlagen enthalten außerdem Erklärungen, Tipps und Beispielaufgaben für die häufigsten Räume. Küche, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer sind in den Mustern meist schon vorgegeben. Sie passen nur noch an, was in Ihrem Haushalt anders läuft. Einige Anbieter ergänzen die Aufgabenliste um eine Übersicht der wichtigsten Putzutensilien und Hausmittel, sodass Sie direkt sehen, welches Mittel für welche Fläche geeignet ist.

Vorlagen nach Haushaltsform

Die Anbieter bieten die Vorlagen für verschiedene Haushaltsformen an. Es gibt Muster für Familien, Wohngemeinschaften, Singles und Paare. Der Unterschied liegt vor allem in der Aufgabenverteilung: In einer WG oder Familie müssen die Arbeiten fair auf mehrere Personen aufgeteilt werden. Eine Einzelperson nutzt die Liste dagegen als Erinnerung, was wann ansteht.

Für Familien eignen sich Vorlagen mit festen Zuständigkeiten, etwa einer Spalte für jede Person. In einer WG können Sie die Aufgaben wöchentlich rotieren lassen, damit niemand dauerhaft an denselben Arbeiten hängt. Als Single reicht oft eine einfache Liste, die Sie ohne Namensspalten führen.

Checkliste drucken und aufhängen

Drucken Sie die ausgefüllte Vorlage aus und hängen Sie sie an einer gut sichtbaren Stelle auf, zum Beispiel an der Kühlschranktür oder im Flur. So sehen alle Beteiligten, welche Aufgabe ansteht und wer dafür zuständig ist. Wer seine Aufgaben erledigt hat, hakt sie ab. Das erspart Diskussionen darüber, wer zuletzt den Staubsauger benutzt hat.

Wenn Sie die PDF-Vorlage am Computer ausfüllen, können Sie sie jedes Jahr neu ausdrucken oder digital speichern. In Word und Excel bearbeiten Sie die Aufgabenliste direkt. In der PDF-Version tragen Sie die Felder am Bildschirm ein. Danach drucken Sie die fertige Liste aus und hängen sie auf.

Putzaufgaben fair verteilen

Ein Putzplan verteilt die Hausarbeit gerecht, weil die Zuständigkeiten schriftlich festgehalten sind. Legen Sie die Aufgaben nach Aufwand und Häufigkeit fest, nicht nur nach Raum. Wer das Bad putzt, übernimmt eine gründlichere Arbeit als jemand, der nur den Müll rausbringt; gleichen Sie das über die Woche aus, indem Sie die schweren Aufgaben abwechseln.

Beziehen Sie alle Personen ein, die im Haushalt leben. Kinder können einfache Aufgaben übernehmen, etwa den Tisch abräumen oder das eigene Zimmer aufräumen. Der Plan funktioniert am besten, wenn er realistisch ist und niemand überfordert wird. Weniger Aufgaben pro Person, die konsequent erledigt werden, sind besser als eine lange Liste, die nach zwei Wochen niemand mehr beachtet.