Zeitungspapier eignet sich als Beutel für den Biomüll und darf in kleinen Mengen in die Biotonne. Kaffeetassen mit hartnäckigen Rändern bekommen Sie mit warmem Wasser und Spülmittel sauber; reicht das nicht, helfen Natron oder Essig, die Sie vermutlich schon zu Hause haben.

Zeitungspapier als Müllbeutel falten

Aus einer Doppelseite Zeitungspapier falten Sie in wenigen Schritten einen Beutel für Küchenabfälle. Legen Sie das Papier doppelt vor sich. Falten Sie eine untere Ecke zur Mitte und die andere darüber, sodass eine Tüte entsteht. Schlagen Sie die unteren Ränder mehrfach um, damit der Beutel hält. Die genaue Falttechnik variiert. Das Ergebnis bleibt gleich: Zeitungspapier ist stabil genug für feuchte Abfälle und zersetzt sich später im Kompost schneller als kompostierbare Beutel aus Maisstärke.

So verwenden Sie Altpapier, das sonst im Altpapiercontainer landen würde, und sparen die Kosten für gekaufte Müllbeutel. Für die Biotonne ist normales Zeitungspapier geeignet. Hochglanz- oder beschichtete Seiten sind nicht geeignet.

Warum Zeitungspapier in die Biotonne darf

Zeitungspapier ist biologisch abbaubar und zersetzt sich beim Kompostieren relativ schnell. Die heutige Druckerschwärze enthält biologische und weniger bedenkliche Komponenten. Sie hemmt den Zersetzungsprozess nicht. Sie können also kleine Mengen Zeitungspapier bedenkenlos in die Biotonne geben.

Das Papier hat einen praktischen Nebeneffekt: Es saugt Feuchtigkeit auf und bindet Gerüche. Wenn Sie ein paar Lagen Zeitungspapier in die Biotonne legen, bleibt der Inhalt trockener, und die Tonne riecht weniger. Das funktioniert auch im Küchenabfalleimer, wenn Sie Zeitungspapier als Beutel oder als Einlage verwenden.

Was nicht in die Biotonne gehört

Beschichtete oder glänzende Papiere aus Zeitschriften gehören nicht in die Biotonne. Sie werden mit Chemikalien gebleicht und sind schwer abbaubar. Auch Küchenrollen sind dafür ungeeignet. Wer diese Papiere in den Kompost gibt, stört den Kompostierungsprozess und verschlechtert die Qualität des Komposts.

Es kommt auf die Papierart an: Zeitungsseiten ohne Glanz und ohne Beschichtung sind geeignet. Hochglanzseiten und beschichtete Papiere gehören in den Restmüll.

Gerüche und Maden in der Mülltonne vermeiden

Eine stinkende Mülltonne zieht Ungeziefer an, zum Beispiel Maden oder Ratten. Gegen den Geruch helfen einfache Hausmittel. Natron neutralisiert Gerüche, wenn Sie es in den Eimer streuen. Essig eignet sich zum Auswischen des Eimers und löst auch hartnäckige Rückstände.

Wischen Sie die Tonne regelmäßig aus und lassen Sie sie trocknen, bevor Sie einen neuen Beutel einsetzen. Zeitungspapier als Einlage hilft, weil es Feuchtigkeit aufnimmt. Halten Sie die Tonne geschlossen und lassen Sie den Inhalt nicht zu lange stehen. Dann bleibt der Geruch gering.

Saubere Tassen ohne Spezialmittel

Für die meisten Tassen genügen warmes Wasser und Spülmittel. Kaffeeflecken und Teeränder lösen sich damit. Sitzen hartnäckige Ränder fest, hilft Natron: Ein Teelöffel auf einem feuchten Tuch entfernt die Rückstände, ohne die Glasur zu beschädigen. Auch Essig löst Rückstände. Danach spülen Sie die Tasse gründlich mit Wasser.

Verzichten Sie auf Scheuermittel, die die Glasur angreifen können. Natron ist milder. Für eine Tasse reicht ein Teelöffel Natron.