Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und senkt ihren Energieverbrauch. Wer Kühlschrank und Geschirrspüler sauber hält und Geräte richtig lagert, spart Energie und Reparaturkosten.
Vor allem Dichtungen, Filter und Sprüharme brauchen Pflege. Wenn Sie ein Gerät längere Zeit nicht nutzen, entscheidet die Lagerung, ob es beim nächsten Start zuverlässig funktioniert.
Warum regelmäßige Pflege sich lohnt
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und senkt die Reparaturkosten. Ein verstopfter Filter im Geschirrspüler oder eine verschmutzte Türdichtung am Kühlschrank führen zu schlechteren Ergebnissen und höherem Energieverbrauch. Wer diese Verschleißteile sauber hält, verhindert teure Folgeschäden. Die Pflege kostet wenig Zeit und spart Wasser, Strom und im besten Fall den Anruf beim Reparaturservice.
Kühlschrank richtig pflegen
Beim Kühlschrank sind drei Punkte wichtig: die Türdichtungen, die Temperatureinstellung und der Innenraum.
Die Türdichtungen prüfen und reinigen Sie regelmäßig. Eine verschmutzte oder rissige Dichtung schließt nicht mehr dicht, der Kühlschrank verbraucht mehr Strom und kühlt schlechter. Ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel genügt dafür.
Die Temperatureinstellung sollte zur Herstellerangabe passen. Zu warm eingestellt verderben Lebensmittel schneller, zu kalt eingestellt verbraucht der Kühlschrank unnötig Energie. Die empfohlene Einstellung steht in der Bedienungsanleitung.
Der Innenraum bleibt sauber und frei von abgelaufenen Lebensmitteln. Abgelaufene Lebensmittel können Keime übertragen und unangenehm riechen. Wenn Sie regelmäßig Reste entsorgen und die Innenflächen abwischen, bleibt der Kühlschrank hygienisch.
Geschirrspüler richtig pflegen
Beim Geschirrspüler sind Sprüharme, Filter und Dichtungen die wichtigsten Pflegepunkte. Die Sprüharme verteilen das Wasser im Innenraum. Wenn die Düsen durch Speisereste verkleben, wird das Geschirr nicht mehr sauber. Sie können die Sprüharme abnehmen und unter fließendem Wasser ausspülen, bei hartnäckigen Ablagerungen hilft eine weiche Bürste.
Der Filter sammelt Speisereste und sollte regelmäßig ausgebaut und gereinigt werden. Ein verstopfter Filter behindert die Wasserzirkulation, das Geschirr wird trotz gutem Spülmittel nicht sauber. Bei den meisten Maschinen lässt sich der Filter leicht herausnehmen und abspülen.
Die Dichtungen an der Tür wischen Sie gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab. Dort sammeln sich Fett und Wasser, und eine beschädigte Dichtung kann Wasser austreten lassen.
Hochwertige Spülmittel reinigen gründlicher und schützen die Maschine vor Kalkablagerungen. Günstige Mittel kosten weniger, können aber Rückstände hinterlassen und die Maschine stärker belasten. Dosieren Sie das Mittel nach Herstellerangabe: Zu viel Spülmittel hinterlässt weißliche Flecken, zu wenig reinigt das Geschirr nicht zuverlässig.
Ein gut gewarteter Geschirrspüler spart Zeit, Wasser und Energie. Er macht das Geschirr beim ersten Durchlauf sauber, sodass kein zweiter Spülgang nötig ist.
Welche Reiniger Sie brauchen
Für die meisten Haushaltsgeräte genügen ein Allzweckreiniger, ein Spülmittel und ein Entkalker. Spezialreiniger sind selten nötig und können bei falscher Anwendung Schäden verursachen. Edelstahlflächen vertragen keine säurehaltigen Reinigungsmittel, und Backofenpray gibt Dämpfe ab, die Sie in der Küche nicht einatmen sollten.
Weniger Reiniger sind oft mehr. Ein gutes Allzweckmittel, ein Entkalker für Geräte mit Wasserkontakt und ein mildes Scheibenmittel decken die meisten Aufgaben ab. Für Fenster genügt Wasser mit einem Spritzer Spülmittel, das Sie mit einem Abzieher nachziehen, damit keine Streifen bleiben. Angebranntes auf dem Kochfeld lösen Sie mit Wasser und einem weichen Schwamm, ohne Scheuermittel, die die Oberfläche zerkratzen.
Geräte sicher lagern
Wenn Sie Geräte länger nicht nutzen, etwa einen Zweitkühlschrank oder einen Entsafter zwischen den Saisons, lagern Sie sie trocken und staubfrei. Feuchtigkeit ist der größte Feind von Elektrogeräten, weil sie zu Rost und Korrosion führt. Stellen Sie Geräte deshalb nicht in feuchte Kellerräume oder unbelüftete Garagen.
Vor dem Einlagern reinigen Sie das Gerät vollständig und lassen es gut trocknen. Ein Geschirrspüler mit Restwasser in den Schläuchen kann bei längerer Lagerung Schimmel bilden, deshalb lassen Sie die Tür nach der letzten Reinigung offen, bis der Innenraum trocken ist. Kühlgeräte tauen Sie vorher ab und lassen die Tür ebenfalls offen, damit sich kein Schimmel bildet.
Decken Sie Geräte mit einem Stoff ab, der Luft durchlässt. Eine Plastikfolie eignet sich nicht, weil sich darunter Feuchtigkeit sammelt. Bewahren Sie Zubehör wie Sprüharme oder Filter zusammen mit dem Gerät auf, damit nichts verloren geht.