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Tägliche Putzroutinen

Wer jeden Tag ein paar Minuten investiert, muss am Wochenende nicht stundenlang putzen. Diese fünf Gewohnheiten halten die Wohnung dauerhaft sauber und wohnlich.

  1. Bett morgens lüften und aufschütteln. Öffnen Sie das Fenster, schütteln Sie Decke und Kissen auf und lassen Sie das Bett eine Weile auslüften, während Sie frühstücken. Die Feuchtigkeit der Nacht entweicht, und die Bettwäsche bleibt länger frisch.

  2. Die Zwei-Minuten-Regel anwenden. Alles, was weniger als zwei Minuten dauert, erledigen Sie sofort: das Waschbecken abwischen, ein Glas in die Spülmaschine stellen, die Jacke an den Haken hängen. Diese kleinen Handgriffe verhindern, dass sich über den Tag Berge von Kleinkram ansammeln.

  3. Die Küche nach dem Kochen aufräumen. Räumen Sie den Tisch ab, stellen Sie das Geschirr in die Spülmaschine oder spülen Sie es direkt ab, und gehen Sie mit einem feuchten Mikrofasertuch über die Arbeitsflächen. Wenn Sie das jeden Abend machen, beginnt der nächste Tag in einer sauberen Küche.

  4. Geschirr nicht stehen lassen. Teller, Tassen und Töpfe ziehen Gerüche an und machen die Küche unordentlich. Stellen Sie schmutziges Geschirr direkt in die Spülmaschine oder spülen Sie es gleich ab, statt es bis zum nächsten Morgen zu sammeln.

  5. Den Tisch nach jeder Mahlzeit abwischen. Krümel und klebrige Flecken lassen sich direkt nach dem Essen mit einem feuchten Tuch entfernen. Eingetrocknete Reste brauchen dagegen mehr Zeit und Kraft.

Küche sauber halten

Die Küche ist der Raum, der am häufigsten benutzt wird und am schnellsten schmutzig aussieht. Mit den richtigen Utensilien und Mitteln bleibt sie trotzdem gut in Schuss.

  1. Zwei Mikrofasertücher bereithängen. In Küche und Badezimmer sollten jeweils zwei Tücher griffbereit hängen: eines zum feuchten Wischen und eines zum Trockenwischen und Polieren. So haben Sie immer das passende Tuch zur Hand, und die Tücher können zwischen den Einsätzen trocknen.

  2. Armaturen täglich abwischen. Wasserflecken und Kalk bekommen keine Chance, wenn Sie Wasserhahn und Spüle jeden Tag kurz mit einem feuchten Tuch abwischen. Das dauert nicht einmal eine Minute und hält die Armaturen dauerhaft glänzend.

  3. Fettflecken mit einem Fettlöser behandeln. Fett auf dem Herd, an der Dunstabzugshaube oder an den Fliesen lässt sich mit einem speziellen Fettlöser deutlich besser entfernen als mit einem Allzweckreiniger. Sprühen Sie das Mittel auf, lassen Sie es kurz einwirken und wischen Sie dann ab.

  4. Herd und Spüle nach dem Kochen reinigen. Das Kochfeld und das Spülbecken sind die beiden Stellen, die nach dem Kochen am stärksten verschmutzt sind. Reinigen Sie sie, solange sie noch lauwarm sind, dann brennen Speisereste nicht ein und lassen sich leichter entfernen.

Badezimmer sauber halten

Im Badezimmer geht es vor allem um Kalk, Seifenreste und Feuchtigkeit. Wer regelmäßig kleine Handgriffe macht, vermeidet hartnäckige Ablagerungen.

  1. Die Dusche nach dem Duschen abziehen. Ziehen Sie die Fliesen und die Glaswand mit einem Abzieher ab, solange die Tropfen noch frisch sind. Das verhindert Kalkflecken und Seifenreste, bevor sie sich festsetzen.

  2. Das Waschbecken wöchentlich reinigen. Einmal pro Woche das Waschbecken mit einem milden Reiniger säubern und die Armaturen entkalken. Zahnpastareste und Kalk verschwinden so regelmäßig, statt sich festzusetzen.

  3. Die Toilette regelmäßig reinigen. Einmal pro Woche geben Sie Reiniger in die Toilette und lassen ihn kurz einwirken. Danach arbeiten Sie mit der Bürste nach und spülen. Wischen Sie außerdem Sitz und Deckel ab, denn dort sammeln sich Keime und Fingerabdrücke.

Böden und Oberflächen reinigen

Böden bekommen im Alltag am meisten ab. Mit ein paar Regeln halten sie länger sauber und müssen seltener aufwendig gereinigt werden.

  1. Schuhe an der Tür ausziehen. Straßenschuhe tragen Schmutz, Sand und Feuchtigkeit in die Wohnung. Wenn Sie die Schuhe direkt am Eingang ausziehen, bleiben die Böden deutlich länger sauber, und Sie müssen seltener saugen und wischen.

  2. Regelmäßig staubsaugen. Saugen Sie einmal pro Woche gründlich, in Haushalten mit Haustieren oder Kindern auch öfter. Vergessen Sie dabei nicht die Ecken, unter dem Sofa und andere Stellen, die man nicht auf den ersten Blick sieht.

  3. Böden feucht wischen. Nach dem Staubsaugen kommt das feuchte Wischen. Verwenden Sie einen gut ausgewrungenen Mopp, denn zu viel Wasser schadet vielen Böden. Wählen Sie das Reinigungsmittel passend zum Bodenbelag, bei Holzböden zum Beispiel ein dafür geeignetes Pflegemittel.

  4. Mikrofasertücher sauber halten. Ein schmutziges Tuch verteilt beim Wischen nur den Schmutz. Waschen Sie die Tücher regelmäßig bei hoher Temperatur und tauschen Sie sie aus, sobald sie nicht mehr richtig saugen.

Textilien und Polster pflegen

Polstermöbel, Kissen und Wäsche nehmen Staub und Gerüche auf. Sie brauchen weniger Pflege als Böden, aber regelmäßige Aufmerksamkeit.

  1. Wäsche nicht zu lange sammeln. Feuchte Handtücher und Sportkleidung sollten nicht tagelang im Korb liegen, sonst entstehen Gerüche. Waschen Sie regelmäßig, und lassen Sie nasse Wäsche nicht in der Maschine stehen.

  2. Polstermöbel absaugen. Saugen Sie Sofa und Sessel regelmäßig mit der Polsterdüse ab. So entfernen Sie Staub, Krümel und Tierhaare, bevor sie sich tief in den Stoff setzen.

  3. Kissen und Decken lüften. Decken, Kissen und Tagesdecken sollten regelmäßig an die frische Luft. Der Luftzug entzieht ihnen Feuchtigkeit und Gerüche, und sie fühlen sich danach wieder angenehm an.

Putzplan und Checkliste

Ohne Plan verliert man schnell den Überblick, und die große Wohnungsreinigung wird immer wieder verschoben. Ein einfacher Wochenplan löst das Problem.

  1. Einen Putzplan mit festen Tagen erstellen. Ordnen Sie den Wochentagen feste Aufgaben zu, zum Beispiel montags das Wohnzimmer, dienstags das Badezimmer und mittwochs die Küche. So bleibt die Arbeit überschaubar, und am Wochenende bleibt mehr Freizeit.

  2. Eine Checkliste führen. Schreiben Sie auf, welche Aufgaben an welchem Tag anstehen, und haken Sie sie ab. Jeder erledigte Punkt zeigt sichtbaren Fortschritt und hält die Motivation hoch.

  3. Jeden Tag ein bisschen putzen. Einige Minuten am Tag, verteilt über die Woche, bringen mehr als ein großer Putztag am Samstag. Die Wohnung bleibt durchgehend sauber, und keine Aufgabe wird zur unangenehmen Großbaustelle.